Kontorhausviertel-Tour inkl. Altstadt

  • Kontor1

Jetzt buchen

Backsteinexpressionismus und Klinkersticker

Das Kontorhausviertel in der südlichen Hamburger Altstadt, zwischen Mönckebergstraße und historischer Speicherstadt gelegen, zeugt von Wirtschaftswachstum  Anfang des 20.Jh. und der erstmaligen Trennung von Wohnraum und Geschäftsgebäuden. Mit seiner einzigartigen Architektur ist das  Kontorhaus  Ausdruck der hanseatischen Kaufmannstradition, dem Handel und der Hafenwirtschaft. Wir besuchen u.a. das weltbekannte Chilehaus, den Messberghof, den Sprinkenhof, das Asiahaus und den Laeiszhof und begeben uns auf eine spannende Zeitreise.

Ausschliesslich für geschlossene Gruppen nach individueller Absprache.

Auch in englischer, spanischer, italienischer oder französischer Sprache.

  • Dauer: Ca. 2 Std.
  • Treffpunkt: Kirchplatz der Sankt-Jakobi-Kirche (StadtRad-Leihstation)

Wir bitten um Anmeldung über unser Kontaktformular oder unter 040 – 50 74 86 58 oder 01577-383 68 24.

Jetzt buchen

Detaillierte Tourbeschreibung
Zur Kontorhausviertel-Tour inkl. Altstadt treffen wir uns auf dem Kirchplatz der Sankt-Jakobi-Kirche. Über den in der Zeit des Nationalsozialismus gebauten Altstädter Hof geht es zum Bartolomayhaus mit seinen hochaufragenden Blendgiebeln, die an die alt-hanseatischen Bürgerhäuser erinnern.
Der Sprinkenhof, der zeitweilig das größte Kontorhaus Europas war, bildet unsere nächste Station. Er wurde in drei Bauabschnitten errichtet und erst 1943 fertiggestellt. Die Keramiken an der Fassade erinnern in ihrer Symbolik an Handwerk und Wirtschaft in Hamburg.
Wir kommen nun geradewegs auf die berühmte Spitze des Chilehauses zu. Der durch den Import von Chile-Salpeter reich gewordene Kaufmann Henry Brarenz Sloman kaufte damals die Grundstücke beiderseits der Fischertwiete und ließ dort durch den Architekten Fritz Höger das heute weltberühmte Haus erbauen.
Das am historischen Marktplatz Meßberg gelegene frühere Ballin-Haus (heute Messberghof) bildet unsere nächste Station, bevor wir vorbei an weiteren Kontorhäusern wie dem Montanhof und dem Miramarhaus zu einigen der wenigen erhaltenen Alt Hamburger Bürgerhäuser des 18. und 19.Jh. gelangen.
Nach dem Afrika Haus mit seinem Wandmosaik und den Portalelefanten führt unser Weg weiter zum Asia Haus mit seinen fernöstlichen Motiven auf der Fassade.
Nun spazieren wir an der alten Börse vorbei über die Trostbrücke, die früher die bischöfliche Altstadt mit der Neustadt verband. Hier sind wir nun an unserer letzten Station, dem Laeiszhof, Firmensitz der Reederei Laeisz mit seiner neugothischen Backsteinarchitektur, seiner Pudelskulptur sowie einem der letzten Paternoster Hamburgs angekommen.

Comments are closed.